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Wie kann die Mitarbeiterfluktuation verringert werden?

Regelmäßige Schulungs- und Fortbildungsmöglichkeiten sind Investitionen, mit denen Mitarbeiter sich entfalten und ihre Karrieren entwickeln können, während Ihr Unternehmen dadurch hochqualifizierte Arbeitskräfte und einen Wettbewerbsvorteil am Markt aufweisen kann.

Allgemein scheint es, dass Unternehmen mit geringerer Mitarbeiterfluktuation am meisten für Schulung und Fortbildung ausgeben. Aus der Verringerung der Mitarbeiterfluktuation kann Ihr Unternehmen Vorteile ziehen. Der Ersatz von Mitarbeitern ist ein kostspieliger Vorgang – Qualifikationen gehen verloren, Ressourcen werden getrennt und die Anwerbung neuen Personals bedarf Zeit und Geld.

Mitarbeiter, die in den Genuss fortwährender Schulungen kommen, binden sich aus folgenden Gründen in einem verstärkten Ausmaß an ihren Arbeitgeber:

  • Der Abschluss der Fortbildungsmaßname ist karrierefördernd und
  • durch die Ausbildung können sie mehr Verantwortung tragen und somit in besser vergütete Positionen aufsteigen.

Ist es Unternehmen ernst, ihre Mitarbeiterfluktuation zu verringern, so müssen sich Manager der Tatsache bewusst werden, dass Geld nicht alles ist. Zweifelsohne ist es wichtig, aber durch finanzielle Anreize kann man Mitarbeiter lediglich kurzfristig halten. Langfristig gesehen, brauchen sie Wachstumsmöglichkeiten.

Um den unaufhörlichen Mitarbeiterabgang zu stoppen, müssen Sie eine solide Wachstumsbasis schaffen. Mitarbeiter müssen genau wissen, wohin sie in einem Unternehmen aufsteigen können und wie sie dieses Ziel erreichen können. Eine klare Marschroute ist ein großes Plus.

Weitere Techniken, die sich bewährt haben, um Mitarbeiter bei der Stange zu halten, sind:

  • Loben Sie Ihre Mitarbeiter, wenn diese ihre Aufhaben gut erledigt haben und
  • Schaffen Sie ein positives Arbeitsverhältnis zu Ihren Mitarbeitern. Einzelne Mitarbeiter tendieren eher dazu, im Unternehmen zu bleiben, wenn sie sich als Mitglied in einem Team geschätzt wissen.

In gewissen Situationen und Wirtschaftsbranchen gelingt es Managern, die Kosten für die Mitarbeiterfluktuation mittels Remote-Office-Lösungen zu verringern, mit denen ihre Mitarbeiter ihre Arbeitstätigkeit flexibel zu Hause erledigen können und dabei vollen Zugriff auf die Unternehmensanwendungen und -systeme haben.

Zur Verringerung der Mitarbeiterfluktuation unterstützen vorausschauende Unternehmen ihre Mitarbeiter in Sachen Vereinbarkeit von Arbeits- und Lebensanforderungen. Dadurch verringern sich nicht nur die entsprechenden Fluktuationszahlen, sondern werden Mitarbeiterloyalität, Kreativität und Produktivität gestärkt. Eine äußerst positive Initiative zur Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben in einigen Branchen (etwa im Einzelhandel) ist die Einführung von „familienfreundlichen Schichten“. So kann etwa ein Arbeitstag von 9.30 bis 14 Uhr maßgeschneidert werden und die Eltern können somit sowohl vor als auch nach der Schule Zeit mit ihren Kindern verbringen.

Ein derartiger Ansatz zur „Familienfreundlichkeit“ wird von Mitarbeitern mit familiärer Verantwortung stark geschätzt. Darüber hinaus zahlt sich dieser Ansatz auch für einige Arbeitgeber aus. Diese können motiviertere, ständig als Teilzeitkraft arbeitende Mitarbeiter mit äußerst positivem Effekt für sich gewinnen.

Unternehmen mit hoher Mitarbeiterfluktuation könnten etwa die Einführung eines Meistertitels für jene Manager erwägen, die ihre Mitarbeiter besonders lange im Unternehmen halten können. Abgesehen von den geschäftlichen Führungsaufgaben, ist ein derartiger „Meister in Sachen Mitarbeiterverbleib“ ein guter Zuhörer und Förderer. Darüber hinaus holt ein derartiger Manager bei seinen Mitarbeitern Anregungen ein, stärkt Mitarbeiter bei Entscheidungen und macht sich auf den langen Weg, dessen Ziel lautet, dass Arbeit Spaß macht.

Wenn Manager zu „Meistern in Sachen Mitarbeiterverbleib” werden, verändert sich die am Arbeitsplatz herrschende Atmosphäre. Die Schaffung einer positiven Arbeitsumgebung ist wohl der wichtigste Etappensieg im Kampf gegen die Mitarbeiterfluktuation.

Personen im arbeitsfähigen Alter suchen auf Grund von Bezahlung und Vorteilen eine Arbeitsstelle, aber wenn sie ihr Vorgesetzter jeden Tag schlecht macht, werden sie dies – unabhängig von der Höhe ihrer Vergütung – nicht lange über sich ergehen lassen.

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