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Wie funktionieren erfolgreiche Teams?

In erfolgreichen Teams ergänzen sich verschiedene Charaktereigenschaften und technische Kompetenzen. Beim Sport erreichen Teams die nötige Harmonie oft besser als am Arbeitsplatz. Die Bildung eines erfolgreichen Teams erfordert eine bedachte Auswahl. Im Sport verbinden Kampfgeist und einander ergänzende Fähigkeiten die Mannschaft. Wenn ein Trainer für eine Mannschaft nur Spieler auswählte, die Torschützen sein möchten, käme es zur Katastrophe. Im Sport hat jedes Mitglied eines erfolgreichen Teams einen Verantwortungsbereich, der seinen Stärken entspricht. Alle Spieler haben Grenzen, jenseits derer ihre Effizienz schwindet.

Das Gleiche gilt für Teams bei der Arbeit. Ein Team ist ein lebender, atmender Organismus.  Es braucht ein Steuerzentrum, eine Sauerstoffversorgung mit kreativen Ideen sowie Arme und Beine, um die Ideen umzusetzen. Erfolgreiche Teambildung erfordert gute Führungsstrukturen und klar kommunizierte Ziele. Alle Mitglieder müssen die Spielregeln kennen, die nötigen Fähigkeiten besitzen und die Zielrichtung verinnerlicht haben. So wie die einzelnen Teammitglieder spezielle Aufgaben erfüllen, muss ein Teamkoordinator am Arbeitsplatz die Dynamik im Team nutzen, um den Ball der Kreativität aufzufangen und ihn zum Ziel zu führen. Fällt der Ball zu Boden oder wird ein Teammitglied angegriffen, müssen sich andere einmischen und vorwärts schießen. Immer in Richtung auf das zu erreichende Ziel.

Die meisten Manager werden diese Analogie zum Sport verstehen. Ein Team hängt nicht von einem einzigen Spieler ab, sondern vom Zusammenspiel aller Beteiligten. Ein Team mit gleichen Fähigkeiten und Charaktereigenschaften seiner einzelnen Teile kann das gewünschte Ziel nicht erreichen. Stellen Sie also bei der Teambildung sicher, dass Sie den kreativen Typen dabei haben, der die Denkanstöße gibt. Er braucht einige Mitarbeiter mit der notwendigen Erfahrung, um die Projektarbeit zum Laufen zu bringen und einen Entscheidungsträger, der die Gesamtrichtung vorgibt. Auch den nervtötenden Pedanten, der die Ergebnisse aller prüft und Fehler behebt, bevor sie nach oben weitergeleitet werden, brauchen Sie. Und Sie brauchen einen ausdruckstarken Vortragenden, der unter dem Druck aufblüht, die Präsentation für den Vorstand pünktlich fertig zu bekommen (wenn sich die anderen Teammitglieder oft schon völlig verausgabt haben).

Bei manchen Projekten kann die Zustimmung der Geschäftsführung das natürliche Ende des Teams bedeuten. Das ist nicht schlimm. Das Team hat ja sein Ziel erreicht. Einige Teammitglieder werden im Produktionsteam verbleiben oder es bildet sich ein ganz neues Team. All dies ist Teil des natürlichen Lebenszyklus eines Teams. Die komplementäre Dynamik hat das Team über die Ziellinie gebracht. Die gefährliche Mentalität des "Gruppendenkens" sowie zerstörerische Machtkämpfe und Anarchie, die bei hochgradig fixierten und verschiedenartigen Persönlichkeiten drohen, konnten vermieden werden.
Gute Führung, intelligente Auswahl und der richtige Ansporn bringen das Team zum Erfolg.  Versuchen Sie es bei Ihrer nächsten Teambildung doch einmal mit der Analogie zu Elitemannschaften im Sport. Sie werden sich wundern, wie ähnlich das funktioniert. 

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