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Der Arbeitsplatz der Zukunft

Selbst Mitarbeiter, die noch nicht allzu lange im Arbeitsleben sind, erkennen, dass sich der Arbeitsplatz in fast allen Branchen in den letzten Jahren bedeutend verändert hat. Selbstverständlich beschränkt sich dieses Phänomen nicht etwa nur auf Deutschland, sondern schwappt auf alle Industrieländer über.
Die externen Auswirkungen umfassen: Familiäre Hintergründe, regierungspolitische und gesetzliche Anforderungen sowie neue Branchenrichtlinien.
Die internen Auswirkungen umfassen: neue und vermehrt computerbasierte Technologien, neue Management- und Arbeitssysteme, neue Fähigkeiten, erhöhte Flexibilität und Folgen von Outsourcing.
Selbstverständlich können die stattfindenden Veränderungen in puncto Arbeitsplatz positiver oder negativer Natur sein und von den Entscheidungen bei Regierungen, Arbeitgebern, Gewerkschaften, Arbeitnehmern und im weiteren Umfeld abhängen.
Am Arbeitsplatz der Zukunft beschränkt sich das Thema Innovation nicht mehr auf Forschung und Entwicklung. Es umfasst alles, was an unserem Arbeitsplatz passiert - dort können wir uns offener gegenüber Veränderungen zeigen, uns mehr auf die Kundenbedürfnisse konzentrieren und wissensbasierter arbeiten. Ein moderner Arbeitsplatz kann somit eine Quelle für Mehrwert sein und uns an höhere Leistungsebenen heranführen.
Die Arbeitskraft der Zukunft verspricht, sich grundlegend von der Arbeitskraft der Vergangenheit zu unterscheiden. Vor einer Generation, waren Arbeitskräfte über 65 Jahren kaum am Arbeitsmarkt vertreten. Aber in naher Zukunft, in der die geburtenstarken Jahrgänge in großer Zahl ins Pensionsalter kommen, werden mehr Arbeitnehmer länger als je zuvor aktiv am Arbeitsplatz verbleiben.
Die demographische Entwicklung zeigt uns deutlich, dass die Arbeitskraft von heute immer älter wird. Diese geht mit der gleichzeitigen Abnahme jüngerer, in den Arbeitsmarkt eintretender Arbeitskräfte einher. Die beiden genannten Tendenzen sollten Regierungen, Arbeitgebern und der Gesellschaft im Allgemeinen ein Warnzeichen sein, weisen sie doch auf einen grundlegenden Verlust an Wissen und Erfahrung in Bezug auf die arbeitsfähige Bevölkerung hin. Diese Entwicklung ist eines der größten Probleme in puncto Alter und Arbeitstätigkeit. Zahlreiche Unternehmen und Organisationen haben folglich die Notwendigkeit erkannt, ihre älteren Arbeitskräfte zu halten und zu fördern. Darüber hinaus ist man sich auch bewusst geworden, dass die sich aus Frühpensionierungen ergebenden Kosten nicht mehr tragbar sind.
Angesichts der weltweit zunehmenden Integration der Märkte sehen sich die Unternehmen aber gleichzeitig vor die Herausforderung gestellt, den Arbeitsplatz neu zu erfinden. Dazu benötigen sie höher qualifizierte, verlässlichere und flexiblere Mitarbeiter.
Grundsätzlich verändern sich Form und Art der Vorteile eines Arbeitnehmers durch einen sich wandelnden Arbeitsmarkt und Arbeitsplatz. Eine stets wachsende Zahl an Arbeitskräften und neue Unternehmensformen zwingen uns die Bedeutung von Arbeitnehmern, ihrer Entlohnung und des gesamten Einstellungsprozesses neu zu definieren. Die genannten Veränderungen veranlassen die Arbeitskraft von heute, unkonventionelle Vorteile, wie etwa Kinder- oder Altenpflege, flexible medizinische Vorteile, Hilfsprogramme für Arbeitnehmer und Investmentausbildungsprogramme, in Betracht zu ziehen.
Wie von vielen angenommen, dominiert die Computertechnologie in diesem Bereich fast alle Aspekte des zukünftigen Arbeitsplatz. Von der verstärkten Nutzung in der Produktion, über elektronische Eingangs- und Ausgangsboxen, bis zu flachen, fenstergroßen Monitoren, auf denen man mit einem Mausklick von Livebildern des Fujiyama zum Times Square schalten kann: Computer dominieren beinahe alle Facetten am Arbeitsplatz der Zukunft.
Die Anzahl der Telekonferenzen wird wahrscheinlich rapide zunehmen. Infolge wird es kleinere Büros, weniger Mitarbeiter und einen höheren Anteil an Personen geben, die von zu Hause aus arbeiten